Die
griechische Vorsilbe "nano" bedeutet übersetzt "Zwerg". Mit diesen
"Winzlingen" lassen
sich im Vergleich zu
herkömmlichen Werkstoffen völlig neue Eigenschaften erzielen: Scheiben
die sich selbst reinigen;
Stoffe, die keine Feuchtigkeit mehr annehmen. Nanopartikel lassen
sich sozusagen
"programmieren". Bei der Applikation entstehen - in dünnsten Schichten -
völlig neue, multifunktionale
Eigenschaften.
Die Nanotechnologie wird
unser alltägliches Leben in den nächsten Jahren und Jahrzehnten
ähnlich verändern, wie es die
Informationstechnologie im letzten Jahrhundert getan hat.
"Nano" beschreibst in der
Physik den milliardsten Bruchteil einer Einheit.
Ein Nanometer ist ein
milliardstel Meter.
Die
Nanoversiegelungen bestehen aus Nanopartikeln mit Komponenten, die sich mit
der
Oberfläche fest verbinden
und mit anderen Komponenten, die den gewünschten Effekt
bewirken. Diese Partikel
ordnen sich während des Auftragens intelligent an: Die bindenden
Komponenten wandern zur
Oberfläche, die Antihaft-Komponenten richten sich zur Luft hin aus.
Bei dieser
"Selbstorganisation" bildet sich eine ultradünne, glasartige Schicht, die
mit der
Oberfläche eine
homogene Verbindung eingeht und so eine extreme Dauerhaftigkeit garantiert.
Dies schützt die
Oberfläche auch vor aggressiven Umwelteinflüssen.
