>> Was ist Nanotechnologie eigentlich?

Die griechische Vorsilbe "nano" bedeutet übersetzt "Zwerg". Mit diesen "Winzlingen" lassen
sich im Vergleich zu herkömmlichen Werkstoffen völlig neue Eigenschaften erzielen: Scheiben
die sich selbst reinigen; Stoffe, die keine Feuchtigkeit mehr annehmen. Nanopartikel lassen
sich sozusagen "programmieren". Bei der Applikation entstehen - in dünnsten Schichten -
völlig neue, multifunktionale Eigenschaften.

Die Nanotechnologie wird unser alltägliches Leben in den nächsten Jahren und Jahrzehnten
ähnlich verändern, wie es die Informationstechnologie im letzten Jahrhundert getan hat.
"Nano" beschreibst in der Physik den milliardsten Bruchteil einer Einheit.
Ein Nanometer ist ein milliardstel Meter.

Wie funktioniert das aber nun?

Die Nanoversiegelungen bestehen aus Nanopartikeln mit Komponenten, die sich mit der
Oberfläche fest verbinden und mit anderen Komponenten, die den gewünschten Effekt
bewirken. Diese Partikel ordnen sich während des Auftragens intelligent an: Die bindenden
Komponenten wandern zur Oberfläche, die Antihaft-Komponenten richten sich zur Luft hin aus.

Bei dieser "Selbstorganisation" bildet sich eine ultradünne, glasartige Schicht, die mit der
Oberfläche eine homogene Verbindung eingeht und so eine extreme Dauerhaftigkeit garantiert.
Dies schützt die Oberfläche auch vor aggressiven Umwelteinflüssen.